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23. Juli 2015: Festkörpernachmittag bei der Salzgitter AG

Einleitung

Zwischen dem ZFM und der Salzgitter AG besteht eine langjährige Partnerschaft. In diesem Jahr lädt uns der niedersächsischen Stahlproduzent ein, das Flachstahlwerk am Standort Salzgitter zu besichtigen. Anschließend wird es, wie üblich beim ZFM-Festkörpernachmittag, eine Reihe von wissenschaftlichen Vorträgen geben. Doktorandinnen und Doktoranden der verschiedenen ZFM-Arbeitskreise berichten darin über ihre Forschungsvorhaben.

Programm

07:45 h – Abfahrt in Hannover (Callinstr. 9, 30167 H.), bitte pünktlich sein.

09:00 h – Begrüßung im Besucherzentrum der Salzgitter AG, danach Werksführung

12:30 h – Mittagessen in der Werkskantine

13:30 h – Bericht des Sprechers, Prof. Paul Heitjans

14:00 h – Vortragsprogramm mit Kaffeepause

  • M.Sc. Christoph Krüger (AK Renz): Der Weg vom schaltbaren funktionalen Material zum intelligenten Werkstoff
  • M.Sc. Sebastian Friebe (AK Caro): Brennstoffzelle auf den Kopf gestellt: Wasserstoff aus Abgas
  • Dr. Anna-Maria Welsch (Inst. f. Mineralogie): Spodumene: from nature to applications
  • Dipl.-Ing. David Zaremba (AK Maier): Robotergeführte Umstellungsosteotomie mit dem Wasserabrasivinjektorstrahl

ca. 16:00 h – Rückfahrt nach Hannover

Anmeldung

Die Veranstaltung ist für ZFM-Mitglieder kostenlos. Dies umfasst den Bustransfer von Hannover nach Salzgitter (und retour), eine Mittagsverpflegung in der Werkskantine sowie Heiß- und Erfrischungsgetränke. Die Teilnehmerzahl ist auf 60 Personen begrenzt. Bitte melden Sie sich bis Freitag, 10. Juli 2015, verbindlich an. Senden Sie dazu eine formlose Email an den ZFM-Geschäftsführer, Herrn Christian Schröder (mailto:christian.schroederzfm.uni-hannover.de).

Achtung: Für die Werksbesichtigung ist trittsicheres, geschlossenes Schuhwerk erforderlich. Das Werk darf nicht mit kurzärmeliger Oberbekleidung, kurzen Hosen bzw. Röcken betreten werden.

Werksbesichtigung

Auf dem Programm steht eine Tour zu den Hochöfen, in denen aus Eisenerz und Kokskohle Roheisen gewonnen wird. In der nächsten Station, dem Stahlwerk, wird das Roheisen zu Stahl umgewandelt. Dies geschieht, indem Sauerstoff in die Eisenschmelze eingeblasen wird und die unerwünschten Begleitelementen ins Rauchgas überführt. Durch Zugabe weiterer Legierungselemente wird der Rohstahl anschließend weiter veredelt. Die Stranggießanlage erzeugt aus dem flüssigen Material transportfähige Blöcke, die sogenannten Brammen. Im benachbarten Warmwalzwerk werden die innen noch flüssigen Brammen gewalzt. Nach mehreren Durchgängen wird so ein flaches Stahlband erhalten, das sich zu Rollen aufwickeln lässt – die Coils. Diese werden schließlich zum Kunden versandt, wie Volkswagen oder MAN.

Weitere Bilder

Im Stahlwerk
Im Stahlwerk
Außenansicht der Hochöfen
Außenansicht der Hochöfen
Die Werkseisenbahn
Die Werkseisenbahn

Hinweis

Die hier abgebildeten Fotos wurden freundlicherweise von der Salzgitter AG zur Verfügung gestellt.