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Herzlich willkommen auf den Seiten des ZFM

Aktuelles: Mitgliederversammlung des ZFM am 06.07.2018

Höhepunkte des letzten Jahres waren der Festkörpernachmittag am 06. Juli 2017 und der Festkörpertag am 02. Februar 2018. Beide Veranstaltungen können als sehr erfolgreich betrachtet werden, sowohl was die Teilnehmerzahlen als auch was die Intensität der Diskussionen betrifft. Positiv zu vermerken ist auch die Beteiligung des ZFM an der erfolgreichen Beantragung des Röntgenmikroskop Xradia 520 Versa der Firma Zeiss, das im Rahmen einer Großforschungsinitiative der DFG am Institut für Werkstoffkunde in Betrieb genommen wurde. Versuche, DFG-geförderte Graduiertenkollegs auf den Weg zu bringen, sind dagegen leider gescheitert.

Die Situation des ZFM ist derzeit geprägt durch den Umbruch in der Chemie und in den Geowissenschaften. Die Niedersachsenprofessur von Prof. Heitjans, jahrelanger Sprecher des ZFM, endet in 2018. Verschiedene Professuren in der Physikalischen Chemie und der Anorganischen Chemie sind noch nicht wieder besetzt. Auf der anderen Seite sind die neuen Professuren von Frau Bigall (Physikalische Chemie) und Prof. Mikutta (Heisenberg-Professur in der Mineralogie) noch im Aufbau. Zu erwähnen ist auch, dass es seit Anfang des Jahres ein neues Leibniz-Forschungszentrum FZ-GEO an der Leibniz Universität Hannover gibt, das für die Geowissenschaftler für viele Fragestellungen ein besseres Forum bietet als das ZFM.

Angesichts dieser Entwicklungen stellte sich die Frage, wie es mit dem ZFM weiter gehen soll. Wie der Prof. P. Behrens herausstellte ist ein stärkeres Zusammengehen von LNQE und ZFM derzeit nicht sinnvoll, da im ZFM viele Gruppierungen wie z.B. in den Ingenieurs- und Materialwissenschaften vortreten sind, die thematisch doch weit weg vom LNQE sind. Auch wenn derzeit keine Basis für eine größere Forschungsinitiative wie eine Forschergruppe oder ein Graduiertenkolleg gesehen wird, so wurde doch von allen Teilnehmer der Mitgliederversammlung hervorgehoben, dass das ZFM nach wie vor eine wichtige Einrichtung für den Kontakt und das Gespräch zwischen Chemikern, Physikern, Geowissenschaftlern, Materialwissenschaftlern und Ingenieuren ist. Die regelmäßigen Treffen beim Festkörpernachmittag mit Vorträgen von Nachwuchswissenschaftlern aus den ZFM-Arbeitsgruppen und beim Festkörpertag mit Vorträgen von eingeladenen Wissenschaftlern mit Bezug zur Festkörperchemie wurden als sehr wertvoll angesehen und sollten unbedingt erhalten werden. Ein eigenständiges ZFM-Kolloquium erscheint allerdings angesichts stark rückläufiger Teilnehmerzahlen nicht mehr sinnvoll. Veranstaltungen von Arbeitskreisen innerhalb des ZFM können aber weiterhin über den E-Mail-Verteiler als ZFM-Kolloquien angekündigt werden.

Eine breite Unterstützung des ZFM lässt sich auch aus den Reaktionen auf Anfragen im Rahmen des neuen Datenschutzgesetzes ableiten. 26 Arbeitskreisleitungen haben explizit erklärt, dass sie sich weiterhin im ZFM einbringen wollen. Für den allgemeinen E-Mailverteiler haben 43 Personen inklusive mehrerer Industrievertreter bestätigt, dass sie weiterhin dabei sein möchten. Für die Aufnahme in den Verteiler braucht man in Zukunft kein Mitglied des ZFM zu sein, eine einfache E-Mail an den Sprecher des ZFM reicht aus, um in den Verteiler aufgenommen zu werden.

Nachdem die Weiterführung des ZFM grundsätzlich befürwortet wurde, gab es die turnusmäßige Neuwahl des Vorstandes. Als Kandidaten hatten sich bereit erklärt: •

  • Prof. J. Caro, Prof. F. Renz (Chemie/Physik)
  • Prof. H. Behrens (Geowissenschaften) 
  • Dr. F. Nürnberger (Maschinenbau und weitere universitäre Einrichtungen) 
  • Prof. U. Giese (Außer-universitäre Einrichtungen)


Die Kandidaten wurden einstimmig von der Mitgliederversammlung für zwei Jahre gewählt. Als wichtige Aufgabe wurde dem neuen Vorstand die Anpassung der Homepage mit auf den Weg gegeben.

Über das Zentrum für Festkörperchemie und Neue Materialien

1998 entstand es an der Universität Hannover, das Zentrum für Festkörperchemie und Neue Materialien (ZFM). Seinerzeit gehörte es zu den ersten Projekten, die man für die Innovationsoffensive des Landes Niedersachsen positiv bewertete. In den folgenden Jahren schlossen sich immer mehr Arbeitskreise dem Zentrum an – aktuell sind es rund 30 forschende Gruppen. Sie stammen aus den Bereichen Chemie, Geowissenschaften, Maschinenbau und Physik und wirken an verschiedenen Universitäten in Niedersachsen, Bremen und Nordrhein-Westfalen. Hinzu kommen den Universitäten nahestehende Institute und Partner aus der Industrie. Im Einzelnen handelt es sich um die Leibniz Universität Hannover, die Technische Universität Braunschweig und die Technische Universität Clausthal-Zellerfeld. Zusammen bilden diese drei die Niedersächsische Technische Hochschule (NTH). Ebenfalls vertreten sind die Universitäten der Städte Göttingen, Bremen, Paderborn und Bonn. Auch zwei hochschulnahe Institute aus Hannover gehören zum ZFM: das Deutsche Institut für Kautschuktechnologie e. V. und das Laser Zentrum Hannover e. V. Aus der Industrie engagieren sich die Continental AG, die Salzgitter AG und die Volkswagen AG.

Durch den interdisziplinären, selektiven Zusammenschluss dieser Arbeitsgruppen ist ein festkörperorientierter Verbund mit stark anwendungsbezogenen Komponenten gewachsen. 

Informieren Sie sich hier: 

Photolumineszierendes Gel aus Nanopartikeln.

Nadja Bigall wirbt ERC Starting Grant ein

Nadja-C. Bigall hat den vom Europäischen Forschungsrat geförderten ERC Starting Grant erhalten. Mit den sogenannten ERC Starting Grants wird europaweit exzellente und visionäre Forschung von herausragenden Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftlern mit einer Summe von bis zu 1,5 Millionen Euro gefördert.

Das vom ERC geförderte Projekt MAEROSTRUC widmet sich der gezielten Anordnung von Nanoteilchen (sogenannten Gelen), um so ultraleichte Materialien mit neuen physikochemischen Eigenschaften zu entwickeln. Ein so erzeugtes, beispielsweise leitfähiges Material könnte zukünftig möglicherweise in Batterien eingesetzt werden, ebenso wie in Touchscreens und Sensoren oder in der Photokatalyse.

Wir gratulieren Frau Bigall zum Einwerben dieses renommierten Projekts!

Hinweis: siehe auch Pressemeldung der Leibniz Universität Hannover vom 16.2.2017

 

 Arbeitsgruppe Bigall

Die Ziele des ZFM

Messgerät für Röntgen-Kleinwinkelstreuung (Arbeitskreis P. Behrens)
Messgerät für Röntgen-Kleinwinkelstreuung (SAXS)

Das ZFM hat sich folgende Ziele gesteckt:

  • die chemisch orientierte Festkörperforschung Niedersachsens zu bündeln,
  • drittmittelgeförderte Einrichtungen zu etablieren,
  • Kooperationen zu fördern sowie
  • den Gerätepark der Mitglieder gemeinsam zu nutzen