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Herzlich willkommen auf den Seiten des ZFM

Über das Zentrum für Festkörperchemie und Neue Materialien 

1998 entstand es an der Universität Hannover, das Zentrum für Festkörperchemie und Neue Materialien (ZFM). Seinerzeit gehörte es zu den ersten Projekten, die man für die Innovationsoffensive des Landes Niedersachsen positiv bewertete. In den folgenden Jahren schlossen sich immer mehr Arbeitskreise dem Zentrum an – aktuell sind es rund 30 forschende Gruppen. Sie stammen aus den Bereichen Chemie, Geowissenschaften, Maschinenbau und Physik und wirken an verschiedenen Universitäten in Niedersachsen, Bremen und Nordrhein-Westfalen. Hinzu kommen den Universitäten nahestehende Institute und Partner aus der Industrie. Im Einzelnen handelt es sich um die Leibniz Universität Hannover, die Technische Universität Braunschweig und die Technische Universität Clausthal-Zellerfeld. Zusammen bilden diese drei die Niedersächsische Technische Hochschule (NTH). Ebenfalls vertreten sind die Universitäten der Städte Göttingen, Bremen, Paderborn und Bonn. Auch zwei hochschulnahe Institute aus Hannover gehören zum ZFM: das Deutsche Institut für Kautschuktechnologie e. V. und das Laser Zentrum Hannover e. V. Aus der Industrie engagieren sich die Continental AG, die Salzgitter AG und die Volkswagen AG.

Durch den interdisziplinären, selektiven Zusammenschluss dieser Arbeitsgruppen ist ein festkörperorientierter Verbund mit stark anwendungsbezogenen Komponenten gewachsen. 

Informieren Sie sich hier: 

Photolumineszierendes Gel aus Nanopartikeln.

Nadja Bigall wirbt ERC Starting Grant ein

Nadja-C. Bigall hat den vom Europäischen Forschungsrat geförderten ERC Starting Grant erhalten. Mit den sogenannten ERC Starting Grants wird europaweit exzellente und visionäre Forschung von herausragenden Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftlern mit einer Summe von bis zu 1,5 Millionen Euro gefördert.

Das vom ERC geförderte Projekt MAEROSTRUC widmet sich der gezielten Anordnung von Nanoteilchen (sogenannten Gelen), um so ultraleichte Materialien mit neuen physikochemischen Eigenschaften zu entwickeln. Ein so erzeugtes, beispielsweise leitfähiges Material könnte zukünftig möglicherweise in Batterien eingesetzt werden, ebenso wie in Touchscreens und Sensoren oder in der Photokatalyse.

Wir gratulieren Frau Bigall zum Einwerben dieses renommierten Projekts!

Hinweis: siehe auch Pressemeldung der Leibniz Universität Hannover vom 16.2.2017

 

 Arbeitsgruppe Bigall

Die Ziele des ZFM

Messgerät für Röntgen-Kleinwinkelstreuung (Arbeitskreis P. Behrens)
Messgerät für Röntgen-Kleinwinkelstreuung (SAXS)

Das ZFM hat sich folgende Ziele gesteckt:

  • die chemisch orientierte Festkörperforschung Niedersachsens zu bündeln,
  • drittmittelgeförderte Einrichtungen zu etablieren,
  • Kooperationen zu fördern sowie
  • den Gerätepark der Mitglieder gemeinsam zu nutzen